
„Fit im Kopf”
Weg von der Routine, heißt das Rezept, wenn man im höheren Lebensalter das Gehirn in Schwung halten will. Beispiel für Menschen, die ein Musikinstrument beherrschen: "Üben Sie neue Stücke ein, statt die alten zu wiederholen", rät der Altersforscher Prof. Wolf D. Oswald, Direktor des Instituts für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Ein gutes Gedächtnis ist eine Frage der Übung und der Neugier – aber nicht so sehr des Alters. „Übung macht bekanntlich den Meister und für graue Zellen gilt das besonders. Die Gedächtnisleistung lässt bei vielen Menschen im Alter nach, erklärt Hirnforscher Prof. Gerald Hüther aus Göttingen. Aber: Unser Denkorgan ist bis auf die alten Tage noch formbar. Durch intensives Üben - etwa tägliches Musizieren – wachsen bereits verkümmerte Gehirnareale wieder nach. Das lässt sich durch Schichtaufnahmen vom Kopf nachweisen. Wiederlegt ist somit auch die These, dass nach der Pubertät keine neuen Nervenzellen mehr im Gehirn entstehen können. Der renommierte Hirn- und Altersforscher Prof. Paul Baltes aus Berlin geht davon aus, dass selbst 80-jährige ihre Intelligenzreserven noch aktivieren können. Wer bis ins hohe Alter noch neugierig bleibt, verlässt eingefahrene Denkbahnen...gerade ältere Menschen unterschätzen oft ihre geistigen Kapazitäten...” (Nachzulesen - Quelle: „Senioren-Ratgeber” der Apotheke – Ausgabe Juli 2006)
In erster Linie geht es hier um Spaß und Lebensfreude durch Musik - sowie die Aktivierung der Gehirnleistung durch leichte Gesangsübungen und leicht verständliche Harmonielehre. Dabei werden u.a. auch Lieder gesungen, die Senioren/innen aus ihrer Jugendzeit bekannt sind. Auch ältere Menschen die in einem Gesangsverein singen, können davon profitieren. Senioren die ein Instrument (wie z.B. Akkordeon oder Gitarre) spielen, können ihre Erinnerungen auffrischen sowie neue musikalische Wege gehen und selbstverständlich auch ihr Instrument zum Unterricht mitbringen. |